WILLKOMMEN

Fritz Eckenga ruhrt in sich selbst. Vom Stützpunkt Dortmund aus dichtet er sich die Welt zusammen. Die Ergebnisse stellt er auf Bühnen, in Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und im Radio vor. Eckenga spielt Solo-Programme, schreibt Theaterstücke, Hörbücher und ist Radiokolumnist.

Was er davon wo, warum und wann tut, erfahren Sie auf diesen Seiten.


 

Fritz-Henßler-Haus, Dortmund

Freitag, 2. Oktober 2026, 20 Uhr

 

Zucchini Sistaz & Bernd Gieseking

 

 

 

Fritz Eckenga hat verfügt, seine Veranstaltung Beste Gäste @ Eckenga auch im Herbst 2026 fortzusetzen. Dies sei nicht der Zeitpunkt, die Menschen allein zu lassen, so der Gastgeber. Viele Zuschauer, das wisse er aus zwei Einzelgesprächen, seien auf diesen „Zufluchtsort“ angewiesen. Es gebe nur noch wenige Zivilschutzräume, in denen sie davor sicher seien könnten, mit üblen Nachrichtenlagen und naheliegen-den Witzen belästigt zu werden. 

 

Suchen Sie gute Gründe, zumindest vorübergehend positiv in die Zukunft schauen zu können? Hier sind sie:

 

 

 

 

Bernd Gieseking. Der Hörspielautor … pardon, es muss natürlich heißen: Der Schriftsteller Bernd Gie … nee, besser so: Der Kabarettist Bernd G … pfff … triftt es zwar, aber auch nicht nur, weil: Der Westfalenologe Bernd … jaja …  andererseits schreibt er natürlich auch Jahresrückblicke. Und Gedichte. Und Kolumnen. Darüberhinaus genießt Bernd Gieseking nicht nur als Innuit-Experte, sondern vor allem als der größte anzunehmende Finnland-Sachverständige Deutschlands völlig zurecht eine Berühmtheit, die ihresgleichen … äh … ach wissen Sie was: Kommen Sie einfach vorbei und hören sich das alles von ihm selbst an. Es ist ein großes Vergnügen, das über den schnellen Spaß weit hinausgeht. 

 

 

 

Zucchini Sistaz. Das gemüsikalische Gesamtkunstwerk aus der Swing-Metropole Münster. Sirenenhafter Satzgesang und saftiger Sound. Sinje Schnittker, Tina Werzinger und Jule Balandat. Multivitamin-Instrumentalistinnen, die lässig wie dreistimmig eine komplette Bigband in den Senkel musizieren. Gut im Strumpf stehend begleiten die Zucchini Sistaz ihre akrobatischen Darbietungen an Kontrabass, Gitarre, Posaune und Flügelhorn. Mit Frische, Verve und einer großen Leidenschaft für ihr Publikum wetteifern die drei Ladies im Zeichen der guten Unterhaltung. Falsche Wimpern, echte Musik und jede Menge Komik. 

 


 

Karten allen bekannten Vorverkaufsstellen und hier:


 

 

 


Portrait im Westfalenspiegel:


 LESEBUCH 

FRITZ ECKENGA

 

Eckenga ist ein vielseitiger Autor, der in allen Genres zuhause ist und sich nicht festlegen lässt.

Wenn er sich an die Abfassung eines Textes mache, könne »alles Mögliche« dabei herauskommen, erläutert er: »Es kann ein Sketch werden, es kann ein Stand-Up werden, es kann ein Prosatext werden, es kann auch ein Gedicht werden … und und und.« Wegen der vielen unterschiedlichen Formen und Formate müsse er in Interviews immer ellenlang erklären, welche Berufsbezeichnung für ihn zutreffend sei. »Kabarettist« sei zwar naheliegend, greife jedoch zu kurz. Eckenga: »Ich bin als allererstes mal Autor«.1 Jedes Schubladendenken sei ihm suspekt: In seinem Fall sei es »ganz, ganz falsch, weil alles vom Schreiben kommt. Damit fängt immer alles an.«


 

Der aufrechte Gang der Krähe, das hämmernde Treiben des Buntspechtes, die erstaunlichen Nestausbauarbeiten der Blaumeise – unsere Vogelwelt ist vielseitig und kurios. Man muss nur mal genau hinschauen.

 

Wir (Fritz Eckenga, Kabarettist, Autor und Peter Menne, Karikaturist) tun das auf unsere Weise. In unserem Buch „Geflügeltes Westfalen“ werden unsere gefiederten Zweibeiner liebevoll und so komisch wie nötig in Gedicht und Bild beschrieben. Der fluguntüchtige Mensch schaut sich die schrägen Vögel an und macht sich Gedanken, über die nicht nur die Hühner lachen müssen. Die Themen streifen immer wieder konkrete Vogelgebiete aus Westfalen.

 

Diese Orte werden im hinteren Teil des Buches durch kurze wissenschaftliche Texte beschrieben. Es sind Vogelparks, Vogelschutzgebiete, bedrohte Orte der Vogelwelt oder heimische Gärten – Zufluchtsorte für Vögel. Die Beschreibun- gen können Ausflugstipps sein oder aber auch auf Missstände hinweisen.

 


DAS NEUE PROGRAMM

 

Fritz Eckenga ist in sich gegangen, um ein neues Programm zu suchen. Er wurde zwar fündig, aber er musste ihm einen ehrlichen Namen geben:  

 

HIRNSCHMELZE.

 

Der enorme Wirklichkeitsverbrauch war kaum noch zu bewältigen. Der Schädel brummte. Irgendwo zwischen Frontalllappen und Stammhirn hatte sich zuviel schmoddriger Content angesammelt. Im Brägen sah’s aus wie bei Elon Musk in der Besucherritze. Verwahrlosung drohte. Was tun?

 

 

 

 

Witzlose Zeiten? Schlimme Lage? Nachrichten deprimierend? Bilder grauenhaft? Ja, doch, kann man so sagen. Einerseits. Andererseits heißt es aber doch immer

 

>Lachen ist die beste Medizin<.

Also was jetzt? Besser mal einen guten Witz machen, weil das die Abwehrkräfte stärkt?

Nächste Frage: Was ist ein guter Witz? Kommt unter anderem drauf an, wer ihn erzählt.

Und wem er erzählt wird.

 

>Tumor ist, wenn man trotzdem lacht.<

Sollte der Onkologe zur Stimmungsaufhellung besser nicht seinem Chemo-Patienten sagen. Falsche Richtung. Andersrum geht der aber.

 

Eckenga reimt „Gottes Sohn“ auf „Schmierinfektion“ und „Pandemie“ auf „Eucharistie“. 

Ob es nur um das Verhalten der Mitmenschen im Supermarkt geht oder um das Weltkulturerbe Wärmepumpe – für die großen und kleinen Probleme findet Fritz Eckenga deutliche Worte, gereimt oder ungereimt, auf jeden Fall aber satirisch verpackt – von leicht ironisch bis behutsam zynisch.